Mrz 032013
 

Ludibundus.info ist die Seite einer seit 1998 spielenden (ehemals Midgard-)Rollenspielrunde. Sie enthält die Mitschrift aller (bereits abgetippten) handschriftlichen Mitschriften unserer Spielabende, einige Infos über unser Regelsysem und wie wir spielen.

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Wir freuen uns über jeden Kommentar oder Eintrag im Gästebuch!

Ad Astra,
Martin

Jul 122013
 

Wir gehen durch das Tor. Die dämonische Aktivität dort ist unerträglich hoch. Zaubern liefert keine offensichtlichen negativen Auswirkungen. Wir bewegen uns etwa 4 Kilometer vom Tor weg, um eventuellen Auswirkungen des Tores zu entgehen. Dort trinkt Francois dann einen Trank, mit dem er den Fluch sehen kann, und sieht, dass die Tentakel, als die der Fluch erscheint, hinter das Tor führen.

Also gehen wir zurück und um das Tor herum. Dort sehen wir dann
einen Fluss, und aus der anderen Seite des Flusses eine riesengroße, allerdings aus Baracken bestehende Stadt. In der Stadt ist viel Leben, es gibt Menschen bzw. menschlich aussehende Gestalten (auf die Entfernung ist es nicht genau erkennbar, ob es sich um Menschen, Elfen oder humanoide Dämonen handelt). Entlang des Flusses befinden sich Wachtürme mit Blickrichtung auf die Stadt – es sieht alles ein wenig aus wie ein Gefangenenlager.

Wir gehen Richtung Norden, wo die Stränge des Fluchs herkommen. Dort überqueren wir nachts den Fluss und ruhen uns dann etwas aus.

Anschliessend gehen wir um die Stadt herum. Dahinter liegt eine große schwarze Fläche, die mit Felsen und Geröll bedeckt ist, eine verbrannte Steinwüste. Mittendrin befindet sich eine Art Gebäude, und eine größere ebene Fläche. Im Näherkommen erkennt Dana, dass sich auf dieser Fläche etwa 15 Dämonen befinden, von denen der kleinste 15 Meter hoch ist, der größte ungefähr 60 Meter.

Wir umgehen die Fläche. Rechts ist das Gebäude, eine Art Arena oder Amphitheater. Wir verstecken uns in der Nähe (ca. 150-200 Meter entfernt). Kurz nachdem wir unser Versteck bezogen haben, tauchen aus Richtung Stadt tausende von johlenden, krakeelenden Elfen auf. Ihr Verhalten legt nahe, dass sie von Dämonen besessen sein müssen.

Sie begeben sich in die Arena, danach folgt ein Transport von
Gefangenen. Es folgen 2 bis 3 Stunden Action in der Arena, danach
ziehen alle wieder von dannen.

Unter Einwirkung des Tranks hat Francois noch eine Unregelmäßigkeit in der Ausbreitung des Fluchs erkannt, nämlich eine recht große tentakelfreie Lücke. Wir machen uns in diese Richtung auf den Weg und finden eine alte elfische Festung.

 Posted by at 12:08
Jun 072013
 

Die französischen Soldaten tragen schwarze Lederrüstungen mit Knochendeko. Spanische haben wir leider noch keine gesehen.

Wir überlegen uns, ob wir versuchen sollten, durch die Pyrenäen oder übers Meer nach Barcelona zu kommen. Idealerweise fänden wir einen freundlichen Schmuggler, der uns auf einem geheimen Pfad nach Spanien bringt. Leider haben wir nicht die geringste Ahnung, wie in dieser seltsamen Gesellschaft ein Schmuggler arbeiten könnte, und selbst wenn wir einen fänden, wäre da noch das Sprachproblem. Wir reisen also Richtung Küste und sehen irgendwann von einem Hügel aus eine große, befestigte Stadt, die wir spontan Perpignan nennen. Im Hafen und auf dem Meer gibt es Fischerboote, die von irgendwelchen größeren Schiffen begleitet werden. Kleinere Dörfer sehen wir am Ufer nicht – aber dieses Frankreich ist ohnehin viel dünner besiedelt als unseres.

Wir beobachten Perpignan bis zum Einbruch der Dunkelheit:
auffälligerweise fahren die Fischer abends zurück in den Hafen und bleiben nicht draußen auf See, wie sie es bei uns täten. Außerdem kehren abends die Bauern und ihre Aufpasser zurück in die Stadt, dafür rücken andere Patrouillen von 3 bis 7 Leuten aus. Eine von diesen sehen wir beim nächsten Sonnenaufgang, wie sie mit Gefangenen in die Stadt zurückkommt.

Wir überlegen uns einige Pläne und versuchen letztendlich, ein Boot zu klauen. Eine Bucht nördlich von der, an der Perpignan liegt, schlagen wir in den Ruinen eines Dorfs ein Lager auf. Lara und Wagambi sind die beiden besten Schwimmer: sie machen sich kurz vor Sonnenuntergang auf in Richtung Perpignan und versuchen, mit dem letzten Tageslicht in den Hafen zu schwimmen. Dort angekommen suchen sie nach einem Boot, das sie zu zweit noch rudern können, das aber trotzdem groß genug ist, die ganze Gruppe samt Ausrüstung zu befördern. Es dauert eine Weile, bis sie ein solches Boot gefunden haben. Glücklicherweise liegen sogar Ruder im Boot, und Wagambi will sich gerade aus dem Wasser begeben, um das Boot loszumachen, als er Stimmen hört, die näher kommen. Schnell begibt er sich in den Schatten zurück. Die Stimmen kommen näher und verschwinden glücklicherweise wieder. Der zweite Versuch, das Boot loszumachen, ist erfolgreich, und unter dem Schutz eines Stillezaubers lassen Lara und Wagambi das Boot zu Wasser und rudern aus dem Hafen bis zur nächsten Bucht, wo der Rest der Gruppe wartet.

Dort bricht dann das Verhängnis über sie hinein: das Boot kippt bei einer unvorsichtigen Bewegung um, und beide landen im Wasser und schaffen es nicht, das umgedrehte Boot festzuhalten und zurückzudrehen: es treibt Richtung offenes Meer. Selbstverständlich haben die beiden die Ruder nicht festhalten können. Glücklicherweise hat Jacques die Geräusche gehört, kommt herangelaufen, vergrößert sich, watet ins Wasser und hilft, das Boot zu bergen. Dann wird es leergeschöpft, und die Verletzungen, die Lara und Wagambi beim Kentern davongetragen haben, werden verarztet. Zu fünft ist es dann kein Problem mehr, das Boot an Land zu tragen und zu tarnen.

Tagsüber sind wir sehr wachsam, bemerken aber niemanden, der in Richtung unserer Bucht kommt, um nach dem gestohlenen Boot zu suchen. Ein Ruder finden wir auch am Strand, aus Brettern versuchen wir, weitere Ruder herzustellen – insgesamt acht Stück, weil wir dem alten Holz nicht trauen. Und in der nächsten Nacht rudern wir an Perpignan vorbei nach Südwesten.

 Posted by at 23:59
Mrz 012013
 

Wir waren an dem See angekommen. Das Wasser ist Süßwasser und eiskalt. Prinzipiell gibt es auch Leben in dem See (Algen etc.), ob es Fische gibt weiß man noch nicht so genau.

Wir stellen fest, daß es etwas besser wird mit den Kopfschmerzen und dem sich-ausgelaugt-und-müde-fühlen.

Wir ziehen weiter.

Wagambi fällt auf, daß ab einer bestimmten Stelle gar kein Bewuchs mehr vorhanden ist… Aber es ist weder eine dämonische Aura noch aktive oder passive Magie erkennbar. Francois fliegt hoch und sieht so, daß es sich um eine Art Schneise handelt.

Wir wandern am Titikakasee entlang und erlegen mit Wagambis Zauber (Tiere rufen / Schlaf) eines der Tiere. Es handelt sich um ein Alpaka.

Nach ca. 2 Wochen weiterer Wanderung sehen wir etwas komisches: Irgendwie etwas, was da nicht hingehört, ein Fremdköper, ein großer “Brocken”, der mitten im Tal quer über den Fluß liegt.

Beim näher gehen sieht man: Das Ding bewegt sich! Jetzt wird auch erkennbar: Das Ding ist dämonisch.

Wir beschließen uns zu teilen, um dem Ding auszuweichen. Ein Teil der Gruppe (Francois und Jacques) geht links rum, Lara, Wagambi und Dana gehen rechts rum.

Auf der Seite von Lara, Wagambi und Dana spaltet sich mit einemmal etwas von dem großen Brocken ab: 10 Kugeln, die auf uns zugerollt kommen. Wagambi zaubert einen Schutzschild gegen Dämonen, Dana zaubert Blitze auf die Kugeln. Als die Kugeln heran sind stellen wir fest, daß das Schutzschild gegen Dämonen von Wagambi uns die Kugeln vom Hals hält.

Francois und Jacques sehen von der andere Seite aus die Blitze auf unserer Seite und erkennen, daß da irgendwas passiert, allerdings keine Details. Kurz darauf kommt es auch dort zu einer Ausstülpung und Kugeln spalten sich ab. Francois und Jacques zaubern Schattenkämpfer und Schutzschild. Es gelingt ihnen, die Teile abzuwehren (die “vertragen nix”).

Etwas später sehen wir, daß sich nach vorne hin auch so Kugeln auf den Weg machen in Richtung einer Gruppe Alpakas. Selbige werden von den Kugeln kurzerhand zerfetzt und aufgefressen. Danach kehren die Kugeln zum “Muttertier” zurück. Das Teil zieht auch einfach weiter. Der “Misserfolg” mit uns hat das Teil nicht weiter beeindruckt oder zu irgend einer Reaktion veranlasst. Es hinterläßt so eine Spur / Schneise, wie wir sie vorher schon gesehen hatten.

Wir ziehen weiter.

Irgendwann stellen wir fest, daß das Diadem weiter nach Westen zeigt. Wir folgen der Richtung, und bald ist tatsächlich auch das Tor zu sehen. Wir sind schon relativ dicht dran, hatten es nur bislang nicht gesehen, weil es ziemlich zwischen die Berge eingekeilt liegt.

Kurzer Bericht unserer Vorgänger (siehe Shiidvashs Chronik, Teil 7)

Wir betreten die nächste Welt. Dort ist keine Grenze der dämonischen Aura mehr erkennbar: Im dämonischen Modus erscheint Dana alles nur noch schwarz/weiß und wie im Nebel. Es wird (nur) ein weiteres Tor angezeigt. In dieser Welt herrscht ein angenehmes mildes Klima. Wald / Pflanzen / Bäume wirken heimisch, d. h. wie Zuhause in Bordeaux.

Wir ziehen weiter und gelangen – zur Bucht von Bordeaux… Bordeaux selber ist nicht vorhanden, aber irgendetwas gibt es auch.

 Posted by at 20:00
Feb 252013
 

Erste Übernachtung in der neuen Welt.

Es gelingt uns, ein Reh zu jagen. Wir ziehen weiter und stocken unterwegs unsere Vorräte auf. Es gibt auch Brombeeren und später finden wir auch Blaubeeren. Herbstliche Stimmung. Nach einem Stück stoßen wir auf eine Straße und eine abgebrannte Siedlung. Beide sehen ziemlich alt aus (verfallen). Wir schlagen in der abgebrannten Siedlung unser Nachtlager auf und machen Lagerfeuer. Kurz darauf hören wir Geräusche – es bewegt sich etwas in ca. 20 Meter Entfernung, wir sehen eine kleine gedrungene Gestalt, dann eine zweite. Eine der beiden Gestalten stößt einen Schrei aus und stürzt auf uns zu. Es handelt sich um Dämonen.

Es kommt zum Kampf. Die Dämonen halten nicht viel aus.

Wir stellen fest, daß sich um uns herum jede Menge Dämonen befinden… Wir versuchen, ob die Dämonen vielleicht von dem Feuer angelockt werden und entfernen uns ein ganzes Stück von selbigem. Die Dämonen kommen trotzdem direkt auf uns zu. Wir ziehen uns zwischen die Wände der alten Scheune zurück. Wagambi zaubert “Dämonen abwehren” auf 2×4 qm. Das hilft, die Dämonen von uns fern zu halten. Es ist allerdings viel Lärm, weil die Dämonen schreien, wenn sie nicht an uns heran kommen. An Schlaf ist unter diesen Umständen nicht zu denken. Aber immerhin kommen sie nicht durch die Schutzwand.

Am Morgen bei Dämmerung verschwinden alle ca. 50 Dämonen. Uns ist aufgefallen, daß es noch eine Stelle gibt, an der die Dämonen abgeprallt sind. Wir untersuchen die Stelle. Dort ist eine Rune im Stein angebracht. Wir lösen den Stein heraus, um ihn mitzunehmen (wiegt ca. 5 kg). Wir schlafen dann erst mal bis Mittag, bevor wir wieder weiter ziehen.

Wir finden eine weitere verfallene Stadt und beschließen, dort zu ruhen.

 Posted by at 20:00
Jan 112013
 

Wir nähern uns den Tempeln. Dort gibt es auch jede Menge Känguruhs. Die Tempel/Pyramiden sehen karthagisch aus. Als wir uns nähern sehen wir, dass die Stufen mit jeder Menge Symbolen verziert sind. Diese sehen auch wieder, wenn überhaupt, eher karthagisch aus. Francois geht hoch. Über dem Altar schwebt eine Sense in der Luft, die sich langsam dreht. Auf dem mittleren Altar schwebt eine Geige, und auf dem dritten Altar schwebt ein Stück Kette (etwa einen Meter lang).

Da das Ding heftig dämonisch ist, weist Dana Francois etwas heftig darauf hin, woraufhin er die Kette, die er eben nehmen wollte, fallen läßt. Das löst ein Erdbeben aus. Drei von uns stürzen und fluchen, woraufhin sofort zwei Dämonen materialisieren… Es kommt zum Kampf, es gelingt uns, die Dämonen zu töten.

Wir ziehen weiter. Es wird Abend. In der Ferne sieht man Teile von irgend einer Siedlung. Es folgt eine ereignislose Nacht. Am nächsten Tag untersuchen wir die Ansiedlung. Es handelt sich nur um Ruinen, eindeutig karthagisch.

Wir ziehen weiter. Die Gegend wird wüstiger. Wir starten einen Versuch, die Wüste zu durchqueren, kehren aber zur Hälfte unserer Wasservorräte wieder um. Wir funktionieren einen unserer Rucksäcke zu einem Wassersack um. Er fasst so viel Wasser, dass wir jetzt einen Wasservorrat für ca. 8 Tage haben. Wir brechen zu einem weiteren Versuch auf. Nach 4 Tagen überlegen wir, ob wir umkehren müssen. Wir versuchen, wie schlimm es ist mit den durch Zaubern herbeigerufenen Dämonen ist (Dana zaubert Wasser und Brot). Es geht – die Dämonen erscheinen zwar, können aber von uns relativ problemlos bekämpft werden. Also zaubert Dana etliche Tagesrationen Wasser herbei, die erscheinenden Dämonen werden gekillt, und dann geht es weiter.

Nach insgesamt 8 Tagen kommen wir tatsächlich ans Tor!

Beim Versuch, mit Hornuths Zauber den Bericht zu finden (misslingt beim ersten mal) taucht ein Dämon auf, und da Francois verletzt wird und Emotionen zeigt erscheint ein weiterer. Es gelingt uns wieder, sie zu töten. Der zweite Zauber gelingt, und auch den dann erscheinenden Dämon bekommen wir in den Griff. Jacques weiß jetzt, wo die Amphore mit dem Bericht zu finden ist. Wir holen sie und lassen uns den Bericht vortragen (siehe Shiidvashs Chronik, Teil 4).

Wir werfen zunächst mal einen Blick durch das Tor. Es zeigt sich eine sanfte Waldlandschaft. Wir öffnen das Tor (machen den Dämon platt) und treten hindurch. Dort füllen wir unsere Wasservorräte auf und baden im Bach. Es handelt sich um richtig schönes frisches Wasser.

 Posted by at 20:00